Kindergartenerweiterung als Impuls

Die im Jahr 2010 eröffnete Kindergartenerweiterung sorgte für den notwendigen Impuls in Richtung einer neuen, räumlichen Gestaltungsqualität. Das Projekt wurde zur Gänze mit Holz errichtet und mit dem Holzbaupreis Kärnten 2011 ausgezeichnet.

Partizipative Planung

Die Bedarfsermittlung in Arbeitsgruppen ist in Moosburg nicht neu. Jetzt gibt es für alle die Gelegenheit sich einzubringen.

Auch Kinder und Jugendliche als lokale ExpertInnen

Bei der vor ort ideenwerkstatt wird allen zugehört. Mit der genauen Kenntnis des täglichen Umfelds wird die Qualität der Planung gesteigert.

Aufgabe

 

 Die Vision der Gemeinde Moosburg in der Region Wörthersee ist es, bis 2020 „DIE“ Bildungsgemeinde Österreichs zu sein. Die Umsetzung der Idee eines „Bildungscampus Moosburg“ ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung und setzt die ersten entscheidenden Impulse. Die vor ort Ideenwerkstatt setzt sich intensiv mit der gemeinsamen Findung von baulich-gestalterischen Maßnahmen auseinander.

 

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Moosburg verfügt bereits jetzt in vielen Bereichen über eine sehr gute Infrastruktur. Diese könnte besser für alle genützt werden. Dafür braucht es eine neue Form von Vernetzung.

Zur nachhaltigen Etablierung der Campus-Idee und der Campus-Ziele wird es notwendig sein, in neue und zeitgemäße Infrastruktur zu investieren, bestehende Infrastruktur anzupassen, zu öffnen, zu erweitern.

 

Kindergartenerweiterung als Impuls

Ein Auslöser für die Entwicklung zum Bildungscampus Moosburg war unter anderem auch das Ausbau des Kindergartens, welcher im Jahr 2010 erfolgte. Geplant und errichtet vom Architekturbüro nonconform. Der in  Holzriegelbauweise errichtete Baukörper erweitert den bestehenden Kindergarten um fünf neue Gruppenräume und schafft eine räumliche Verbindung zur benachbarten Volksschule. Das Projekt wurde 2011 mit dem Kärntner Holzbaupreis ausgezeichnet. Diese Gestaltungsvorgabe dient auch den zukünftigen baulichen Veränderungen am Bildungscampus Moosburg als Basis. 

Bereits die Planung zum Kindergartenzubau erfolgte sehr partizipativ. Eine kommunale Arbeitsgruppe hatte im Vorfeld der Bauaus¬schreibung einen Kriterienkatalog formuliert, in dessen Mittelpunkt die Bedürfnisse von Kindern, Pädagog¬Innen, Eltern und der Gemeinde standen. Der Entwurf von nonconform antwortete darauf mit einem gleichermaßen markanten wie funktionalen und transparenten Bau. Der Kindergarten Moosburg verfügt nun über fünf Gruppen¬räume, eine Krabbelstube für Kleinkinder, der neu entstandene Hort bietet Nachmittags¬betreuung für Schulkinder. Die Architektur unterstützt somit eine vorausschauende Kommunalpolitik, die auf sich verändernde Familien-, Lebens- und Arbeitszeit¬modelle reagiert. 

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